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Tipps


Quiz PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Lars   
Freitag, den 14. März 2014 um 12:38 Uhr

Wie viel kosten Postkarten? Erfahrene Sammler und Lernbegierige können im Ansichtskarten-Quiz von akpool.de mitraten.

 
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Geschrieben von: Administrator   
Mittwoch, den 20. April 2011 um 07:43 Uhr

Wer Karten sammelt, möchte sie meist möglichst repräsentabel zeigen und ordnen. Gerade schöne Alben mit Klarsichthüllen eignen sich gut, um eine sich laufend erweiternde Sammlung unterzubringen. Passende Mäppchen oder Hüllen aus Plastik zu finden, ist jedoch nicht ganz einfach, wenn man allen Anforderungen gerecht werden will. Im Ratgeber heisst es:

"Händler verwenden meist Plastik-Mäppchen und Alben zum Aufbewahren. Sammler sollten dies nicht tun, ausser es handelt sich um Mäppchen oder Folien mit Archiv-Qualität. Im Gegensatz zu Sammler sind Postkarten bei Händlern selten lange in Kontakt mit diesen PVP-Aufbewahrungssystemen, da sie in andauerndem Wechsel sind.

PVP verursacht bei antikem Papier chemische Schäden, wenn es für lange Zeit darin gelagert wird. Zusätzlich besteht bei Postkarten, die nicht in einem Feuchtigkeit-reguliertem Raum gelagert werden, das Risiko, dass durch Kondensation innerhalb der Mäppchen Wasserschäden entstehen. Bei Flohmäkrten kann dies oft beobachtet werden: Wenn Gegenstände in Plastik der Sonne ausgesetzt werden, erwärmen sie sich und das dadurch entstehende Kondensatioswasser kann irreparable Schäden verursachen."

Die Suche kann natürlich schon im Internet beginnen, wo solche Postkartenhüllen angeboten werden.

 
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Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, den 19. April 2011 um 19:37 Uhr

Eine Liste von Veranstaltungen, an denen Postkarten-Sammler Karten finden können.

Quelle: Aktuelle Daten von Café Derby

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 19. April 2011 um 21:42 Uhr
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Erhaltung von Postkarten PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Donnerstag, den 14. April 2011 um 00:25 Uhr

Einige Ratschläge zur Lagerung und Aufbewahrung, damit die raren Sammelstücke keinen Schaden nehmen.

Frei übersetzt nach "The Encyclopedia of Antique Postcards" von Susan Brown Nicholson



Das Sammeln von alten Postkarten bringt einige spezielle Fragen bezüglich ihrer Erhaltung mit sich. Die Probleme werden nur noch grösser, wenn man antike Foto- oder Postkarten-Alben im Originalzustand, wie sie zusammengestellt wurden, behalten möchte. Bei diesen alten Alben liegt der Nachteil darin, dass sie meist aus minderwertigem grünen oder schwarzen Gewebe-Papier bestehen, das Rückstände an den Ecken der Ansichtskarten hinterlässt. Wenn hingegen ein Album von bester Qualität verwendet wurde, hat das glatte Papier sich nicht bewegt und nicht geatmet und damit keine Vertiefungen auf den Karten hinterlassen. Ansichtskarten sollten deshalb aus Alben herausgenommen werden.

Die grössten Feinde von Papier sind Feuer, Wasser oder Feuchtigkeit, Dreck, Sonnenlicht, Pilze und Käfer. Wer grosse Summen in seine Sammlung investiert hat, sollte sich feuersichere Aktenschränke oder Tresore zulegen. In Schliessfächern, die kühl, trocken, dunkel und gegen Diebstahl geschützt sind, sind Sammlungen sicher.

Die Stücke sollten mit säurefreiem Papier, Pergament oder Mylar (Poyesterfilm) von einander getrennt werden, um Tintenflecken zu vermeiden.

Die Ansichtskarten sollten auf der Kante stehen - Stapeln kann Prägungen und andere Mechanismen zerstören.

Die Feuchtigkeit sollte bei 50% bis 65% Prozent liegen. Bei zu grosser Feuchtigkeit können Mikroorganismen entstehen, bei zu Trockenheit kann das Papier brüchig werden. Die Temperatur sollte unter 24 Grad Celsius liegen, da Hitze Papier schneller chemisch altern lässt.

Sonnenlicht kann Papier grossen Schaden zufügen. Falls gerahmte Postkarten aufgehängt werden sollen, muss unbedingt ein Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung gewählt werden. Wenn man Postkarten rahmen lässt, muss man Museums-Ausstattung verlangen.

Dem Papier sollte nie etwas angetan werden, das man nicht einfach rückgängig machen kann. Wenn für Inventarzwecke Beschriftungen notwendig sind, sollte nur Bleistift verwendet werden. Wenn Karten in Alben festgemacht werden müssen, sollte man nur Briefmarken-Fixierungen, Fotoecken mit klarem Mylar, Leine- oder Papier-Klebeband verwenden. Nie sollte man irgendein Klebeband auf der Vorderseite der Ansichtskarten anbringen.

Händler verwenden meist Plastik-Mäppchen und Alben zum Aufbewahren. Sammler sollten dies nicht tun, ausser es handelt sich um Mäppchen oder Folien mit Archiv-Qualität. Im Gegensatz zu Sammler sind Postkarten bei Händlern selten lange in Kontakt mit diesen PVP-Aufbewahrungssystemen, da sie in andauerndem Wechsel sind.

PVP verursacht bei antikem Papier chemische Schäden, wenn es für lange Zeit darin gelagert wird. Zusätzlich besteht bei Postkarten, die nicht in einem Feuchtigkeit-reguliertem Raum gelagert werden, das Risiko, dass durch Kondensation innerhalb der Mäppchen Wasserschäden entstehen. Bei Flohmäkrten kann dies oft beobachtet werden: Wenn Gegenstände in Plastik der Sonne ausgesetzt werden, erwärmen sie sich und das dadurch entstehende Kondensatioswasser kann irreparable Schäden verursachen.

Bevor man aber gleich in Panik ausbricht wegen der Lagerung der eigenen Sammlung, sollte man sich bewusst werden, dass viele Karten schon 100 Jahre oder mehr in Alben gelagert waren, die für den Zustand schädlich waren. Sie werden vermutlich noch viel mehr Jahre überstehen, wenn man ihnen nur ein wenig vernünftige Sorgfalt zukommen lässt. Hingegen kann nur archivarische Aufbewahrung sie für die Ewigkeit erhalten.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 20. April 2011 um 07:29 Uhr
 
Wert von Ansichtskarten PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Donnerstag, den 14. April 2011 um 00:18 Uhr

Auf safft.de fand sich früher ein Text über den Wert von Ansichtskarten, den ich zum Glüch bei archive.org noch finden konnte und hier zugänglich machen möchte.

,,Ich habe da eine Karte aus dem Jahr 1900. Was ist die denn wert?" Anfänger wundern sich, wenn sie auf diese einfache Frage meist eine komplizierte Antwort erhalten. Etwa: ,,20 Pfennig oder 100 Mark. Das kommt ganz darauf an." Worauf denn nun? Zehn Kriterien für den Marktwert:
1. Alter: Wirklich selten sind Karten vor 1895 - kurz vor der Jahrhundertwende begann die Massenproduktion. Moderne Massenware ist fast alles ab 1955. Nur zur Orientierung: Ein Tauschfreund kauft jede Karte bis 1945 für 14 Pfennig, alles andere für 3,5 Pfennig an. Karten, die mehr Ertrag bringen sollen, muss schon irgendeine Besonderheit auszeichnen.
2. Erhaltung: Wie viele Ansichtskarten sind gedankenlos ihrer Frankatur beraubt worden! Da löst jemand die Marke, meist Massenware, ab und zerstört so oft zwei- oder gar dreistellige Werte. Ein Jammer! AK ohne Marken, mit Rissen und Knicken oder mit Lochung sind nur noch einen Bruchteil bis gar nichts wert. Wertmindernd bei älteren Karten ist auch allzu üppiger Text auf der Bildseite.
3. Ort I: Was selten ist, lässt sich am besten über den Umkehrschluss beschreiben. Häufig und damit billig sind die meisten Großstädte (zumindest Motive aus dem Zentrum), Orte in touristischen Zentren von der See über die Mittelgebirge bis zu den Alpen und Bäder - eingeschlossen national bekannte Punkte wie das Hermannsdenkmal im Teutoburger Wald oder das Deutsche Eck in Koblenz. Landschaftsbilder von der Heide über Seen und Talsperren bis zu Höhlen oder Gebirgszügen sind fast immer Massenware.
4.Ort II: Unabhängig von der tatsächlichen Seltenheit gibt es wie bei Marken gängige und unbeliebte Gebiete. Gesucht sind die ehemaligen deutschen Gebiete, aber stark auch zum Beispiel Unterfranken, Rheinland-Pfalz, das Saarland, das Ruhrgebiet oder das Emsland. Hier scheinen einfach mehr Sammler zu Hause zu sein als in anderen deutschen Regionen.
5. Motiv I: Was sind die Wahrzeichen eines Ortes? Kirche, Rathaus, Markt, Denkmäler, idyllische Stellen. Diese Motive finden sich häufig auf AK. Selten ist alles, was ungewöhnlich ist: einzelne Straßenzüge, Häuser, Gasthöfe, Hotels, die Post oder der Bahnhof, wenn er von den Gleisen aus aufgenommen ist. Je mehr Leben auf einer Karte zu erkennen ist - von den Autotypen über die Mode bis zu Schaufensterauslagen -, umso besser. Gesucht sind Darstellungen aus der Arbeitswelt (Fabriken, Handwerk, Landwirtschaft) und aus dem schulischen, studentischen oder theologischen Bereich.
6. Motiv II: Immer wieder werden Ereigniskarten besonders gesucht - Karten etwa vom Umzug anläßlich des Stadtjubiläums, von der Stadt im Festkleid während eines kulturellen, sportlichen oder politischen Großereignisses. Ein Kapitel für sich ist die Zeit von 1933 bis 1945. Manche Menschen sammeln Andenken an das 3. Reich vom kaum erkennbaren Hakenkreuzfähnchen im Freibad bis zu Nürnberger Massenaufmärschen derart verbissen, dass es mir schon verdächtig vorkommt.
7. Herstellung: Lithos - das Zauberwort. Lithographien, vor allen bis 1900, sind ein beliebtes Gebiet für sich, zum Beispiel die "Gruß aus..."-Karten. Die später aufkommenden Kupferstichdrucke und Fotokarten gehören dagegen eher zur Masse, gesucht sind eher schon Steindruck- und Prägedruck-Karten.
8. Philatelie: Fast jeder AK-Sammler kennt sich auch mit Marken aus. So sind besondere Stempel (etwa Bahnpost, Feldpost, Sonderstempel) ebenso zu beachten wie Versendungsformen oder Post ins Ausland. Klar, daß unruhige Zeiten für spannende Belege gesorgt haben, man denke an die Hochinflation 1923 oder die Besatzungsjahre nach 1945, in denen die Leute meist ganz andere Sorgen als Ansichtskarten hatten.
9. Der persönliche Geschmack: Der Erlös beim Verkauf von gängigen Briefmarken ist relativ gut absehbar. Eine Karte dagegen ist so viel wert, wie jemand dafür bezahlen will - das können mal 2, mal 20 Mark sein. So werden Sie für ein wunderschönes, seltenes Litho aus der Oberpfalz auf einem Flensburger Flohmarkt kaum einen guten Preis bekommen.
10. Zum Schluss: Sammlungen sind, wie auch in bei Marken, dann gut realisierbar, wenn sie aus seltenem Material in überdurchschnittlicher Qualität bestehen. Doch für wirkliche Liebhaberstücke muss man, wenn man nicht gewaltig viel Glück hat, auch mindestens 15 bis 20 Mark einplanen, für Seltenheiten 100 Mark und mehr. Ansichtskarten als Kapitalanlage? Nur für den, der sich auskennt und viel Zeit und Gelegenheit hat, Lots auf ihren Inhalt zu prüfen.
 


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